Vortrag auf der Tagung der Offenen Akademie am 8.11.2025
Peter Kunick, Micha Werner und weitere Kollegen der IAC-Trägergruppe Braunschweig-Wolfsburg
Mobilität ist eine der ältesten und grundlegendsten Formen menschlicher Freiheit. Seit der Frühzeit war die Fähigkeit, sich zu bewegen – durch Raum, durch Erfahrung, durch Austausch – die Voraussetzung für Entwicklung. Wanderungen, Entdeckungen, Begegnungen. All das schuf Kulturen, Märkte, Wissenschaften und Künste.
Hier beginnt der Widerspruch unserer Epoche: Die Beweglichkeit der Menschen war einst Bedingung des Fortschritts. Heute ist sie zum Motor der Zerstörung geworden.
Wie kam es dazu? Dafür ist es notwendig, die Waren- und Kapitalproduktion auf der heutigen Stufe des Kapitalismus mit internationalen Monopolen zu betrachten:
„Selbstverständlich ist es unser ureigenstes Interesse, sich mit der Mobilität der Menschheit zu befassen, schließlich lässt man uns jährlich über fast 90 Millionen Fahrzeuge bauen und das zunehmend auch mit den jeweiligen Tarnfarben von Militärfahrzeugen. Über 1,5 Mrd. Fahrzeuge sind es, die bereits die Erde befahren. Niemand fragt uns, was nötig ist. Dabei sind Millionen Menschen von dieser Mobilität ausgeschlossen.“
Unser Vortrag soll die sogenannte „Mobilitätsfrage“, ihre Folgen für Mensch und Natur und notwendige und mögliche Auswege aus der Sicht der Arbeiterklasse, der hauptsächlichen Produzenten, beleuchten.
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