Diese Veranstaltung entfällt und wird ersetzt durch die Veranstaltung „Atommüll ohne Ende – Debatte erst am Anfang“ von Ursula Schönberger

Vorlesung von Jana Ballenthien, Gießen, auf der Offenen Akademie Gelsenkirchen 2015 im Rahmen des Tags der jungen Wissenschaftler am Mittwoch 30. September 2015 um 16:00 Uhr

Wo wir wohnen, wie wir aufwachsen, Jobs und Lebensbedingungen, Umweltkatastrophen in unserem Nah- und Fernbereich – überall spielt die persönliche Belastung durch Umweltzerstörung eine Rolle. Ein stiefmütterlich behandelter Aspekt ist der Faktor Geschlecht. Zum Beispiel stoßen wir alle Jahre wieder auf die Schlagzeile „Schadstoffe in der Muttermilch!“. Weitere Differenzfelder sind geschlechtsbezogene unterschiedliche Belastung und Krankheit durch industrielle nächtliche Schichtarbeit, die globale Rolle der Frauen in der Landwirtschaft und vieles mehr. Zur Diskussion gestellt werden soll, ob die geschlechtsgebundenen Betroffenheiten auch (ungenutzte) Kräften im Kampf gegen die Umweltzerstörung bedeuten können.
Jana Ballenthien, M.A., studierte Soziologie, Geschlechterforschung und Sozialpolitik. Sie ist zertifizierte Naturpädagogin, Gründungsmitglied und Gleichstellungsbeauftragte der Umweltgewerkschaft. Sie promoviert an der Uni Gießen zu Umweltaktivismus im digitalisierten
Zeitalter.


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