Vorlesung von Mirjam Gärtner, Kassel, auf der Offenen Akademie Gelsenkirchen am Samstag, 26. September 2015 um 16:00 Uhr.

Seit Beginn der Offenen Akademie 2004 ist eines ihrer wesentlichen Themen, dass fortschrittliche Wissenschaften und Kultur den Bedürfnissen der Bevölkerung dienen müssen, nicht der Profitmacherei. Hunderte Wissenschaftler und Kulturschaffende und Tausende Besucher diskutierten über bedeutende Entwicklungen in Natur und Gesellschaft und berieten über Perspektiven zur Lösung. Von Anfang an standen die Umweltkrise und ihre Verschärfung zu einer drohenden globalen Umweltkatastrophe im Fokus. Mirjam Gärtner zeigt die Notwendigkeit auf, dass Arbeitsplätze und Umweltschutz nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen: „Entweder stirbt der Kapitalismus oder es stirbt Mutter Erde“ (Evo Morales). Natur und Arbeit müssen von Ausbeutung befreit werden, damit das Überleben der Menschheit gesichert ist.
Mirjam Gärtner ist Industriemechanikerin und arbeitet seit 12 Jahren als Staplerfahrerin im 2-Schicht-Betrieb. Sie ist Mitglied der Vertrauenskörperleitung der IGM. 2014 wurde sie in den Bundesvorstand der „Umweltgewerkschaft“ gewählt.


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