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Foto: Pedro Malinowski

Klassische Musik am Samstag, 26.9.2015 mit dem Stück von Antonin Dvořák „Amerikanisches Quartett“ in F-Dur für 2 Violinen, Viola und Violoncello, im Rahmen der Offenen Akademie, im im Kultursaal Horster Mitte. Schmalhorststraße 1a, um 19:30 Uhr

Viele Jahre verdiente Antonin Dvořák (1814 – 1894) als Bratschist seinen kargen Lebensunterhalt in böhmischen Kaffehäusern und auf öffentlichen Plätzen. Hier lernte er Lieder und Tänze der Bevölkerung kennen und lieben, die er später in seinen Kompositionen verwendete. 1892 wurde Dvořák Direktor des National Conservatory of Music in New York. Aus dem rückständigen Böhmen stammend, traf er hier auf die sich rasant entwickelnde Industrie mit vielen gesellschaftlichen Umwälzungen. In dieser „neuen Welt“ komponierte er 1893 das „Amerikanische Streichquartett“ – fern seiner Heimat eine Hommage an das Land und seine Menschen.

Die Musiker der „Neuen Philharmonie Westfalen“ machen das Publikum mit dem Werk vertraut und spielen es am Ende in einem Stück. Das Orchester hat seine Wurzeln u.a. im Ruhrgebiet der 1960er Jahre. Seit Jahren kämpfen ihre Musiker um die Existenz und gegen Mittelkürzungen.


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