von Jürgen Wagner7.11.25 15:00-16:30

In Deutschland und Europa wurde ein Aufrüstungsprogramm vom Zaun gebrochen, das sowohl quantitativ wie auch qualitativ historische Ausmaße hat. Angesichts immer schärfer werdender Großmachtkonflikte übertreffen die Militärausgaben bald die Spitzenwerte des Kalten Krieges. Und auch die Stoßrichtung hat sich verändert: Neben den erklärten Gegnern Russland und bis zu einem gewissen Grad auch China, geht es nun auch darum, sich militärisch gegen die USA in Stellung zu bringen. Diese Entwicklungen werfen insbesondere mit Blick auf das neue Verhältnis zu den USA die Frage nach den Ursachen für diesen Rüstungsschub auf, die nicht allein auf die Person Trump reduziert werden können. 

Jürgen Wagner ist Politikwissenschaftler und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. Jüngste Buchveröffentlichung: Im Rüstungswahn (Papyrossa 2022).


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