Vom 27. September bis 2. Oktober 2004 versammelten sich insgesamt 500 Teilnehmer – darunter 27 Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland – im Arbeiterbildungszentrum in Gelsenkirchen zu wissenschaftlichen Vorlesungen und Diskussionen aus verschiedensten Bereichen zur 1.Offenen Universität.Der Verlauf und die Beratungen dieser 6 Tage haben die Notwendigkeit und den neuen Platz der Offenen Universität in der wissenschaftlichen Diskussion mit Leben gefüllt.

Wissenschaftler fanden ein neues Forum, um Erkenntnisse und Forschungsergebnisse darzulegen, die ansonsten von gewinnorientierten Verwertungsinteressen oder aus politischen Gründen weitgehend aus dem offiziellen Wissenschaftsbetrieb verdrängt werden. Gemeinsam mit den Teilnehmern und Diskutanten stellten sie vieles kritisch in Frage – sei es auf dem Gebiet der AIDS-Forschung, der Energieerzeugung, der Müllverbrennung, der medizinischen Forschung und Praxis, der Psychologie, der Physik und Astronomie, der Wirtschaft, der Philosophie, der Pädagogik und der Kultur – und stellten zugleich konstruktiv und fundiert Alternativen vor, die zusammen mit gesellschaftlichen Bewegungen verwirklicht werden können.
Die Offene Universität lebt von ihrem freien Zugang für die Menschen – Arbeiter, Hausfrauen, Jugendliche, Angestellte, Künstler und Intellektuelle – frei von akademischen Eingangsvoraussetzungen. Und sie lebt von ihrer aktiven Teilnahme an der kritischen Diskussion.

Die Offene Universität gestaltete den Umgang miteinander einschließlich konträrer Standpunkte in einer solidarischen und demokratischen Streitkultur, die sich als wichtiges Moment wissenschaftlicher Auseinandersetzung bewährte. Dazu trugen der Rahmen, der Ablauf, die sie begleitenden künstlerischen und kulturellen Abendveranstaltungen bei.

Wir, die Teilnehmer der 1.Offenen Universität, rufen aus ganzem Herzen dazu auf:

  • Machen Sie mit uns die Offene Universität zu einer Plattform fortschrittlicher Wissenschaft und Kultur!
  • Veranstalten Sie künftig jedes Jahr mit uns die Offene Universität!
  • Helfen Sie mit, der Offenen Universität weitere Teilnehmer und Gebiete der Wissenschaft und Kultur zu erschließen und insbesondere mehr Jugendliche zu gewinnen.
  • Werden Sie gemeinsam mit dem heute initiierten Trägerkreis aus Dozenten und Teilnehmern der Offenen Universität tätig, um die nächsten Offenen Universitäten vorzubereiten und dafür auch einen geeigneten juristischen Rahmen zu finden.
  • Gewinnen Sie mit uns weitere Förderer und Sponsoren zur Finanzierung der Offenen Universität.
  • Wirken Sie mit an der neuen Homepage, www.offene-universitaet.de, als einem Forum kritischer und fortschrittlicher Wissenschaft und Kultur – national wie international. Tragen Sie bei zur Verbreitung dieser Initiative fortschrittlicher Kultur und Wissenschaft.

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